Günter Schubert: Leben, Filme, Familie und Tod

Ingmar Rosenwald
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Günter Schubert war ein deutscher Schauspieler und Synchronsprecher, der besonders durch das Fernsehen der DDR bekannt wurde. Eine seiner populärsten Rollen spielte er als Matrose Thomas Müller in der Fernsehserie „Zur See“.

Auch nach der deutschen Wiedervereinigung blieb Schubert als Schauspieler aktiv. Er war in zahlreichen Filmen, Fernsehserien und Krimiproduktionen zu sehen. Seine Filmografie ist unter anderem bei filmportal.de dokumentiert.

InformationAngabe
NameGünter Schubert
Geburtsdatum8. April 1938
GeburtsortWeißwasser
Todesdatum2. Januar 2008
Alter beim Tod69 Jahre
BerufSchauspieler, Synchronsprecher
Bekannt durch„Zur See“, „Polizeiruf 110“, zahlreiche DDR-Produktionen
SohnAlexander Schubert
TochterBabett
Spätere EhefrauPetra Nathan

Wer war Günter Schubert?

Günter Schubert wurde am 8. April 1938 in Weißwasser geboren. Bevor er professioneller Schauspieler wurde, lernte er den Beruf des Kelchglasmachers. Gleichzeitig sammelte er erste Bühnenerfahrungen als Laienschauspieler am Arbeitertheater in Bad Muskau.

Seine Schauspielausbildung begann er in Senftenberg. 1962 schloss er seine Ausbildung an der Staatlichen Schauspielschule Berlin ab. Anschließend spielte er zunächst am Theater in Senftenberg und später am Hans Otto Theater in Potsdam.

Wie alt wurde Günter Schubert?

Günter Schubert wurde 69 Jahre alt. Er starb am 2. Januar 2008, wenige Monate vor seinem 70. Geburtstag.

Günter Schubert und seine Karriere in der DDR

1970 wurde Günter Schubert Mitglied des Schauspielensembles des DDR-Fernsehens. Dort übernahm er viele unterschiedliche Rollen. Besonders häufig wurde er für humorvolle und bodenständige Figuren besetzt.

Einem großen Publikum wurde er durch die Serie „Zur See“ bekannt. In der 1977 ausgestrahlten Produktion spielte er den Matrosen Thomas Müller. Die Serie erzählte vom Arbeits- und Privatleben der Besatzung eines DDR-Handelsschiffes.

Günter Schubert in „Polizeiruf 110“

Schubert war außerdem mehrfach in „Polizeiruf 110“ zu sehen. Besonders auffällig war sein Auftritt in der Folge „Der Mann im Baum“ von 1988.

Dort spielte er bewusst gegen das freundliche und komödiantische Bild, das viele Zuschauer von ihm kannten. Die Rolle zeigte, dass Günter Schubert auch ernste und schwierige Figuren darstellen konnte.

Filme und Serien mit Günter Schubert

Günter Schuberts Karriere erstreckte sich über mehrere Jahrzehnte. Neben Fernsehproduktionen wirkte er auch in zahlreichen DEFA-Filmen mit.

Zu seinen bekannten Arbeiten gehören unter anderem:

  • „Die Söhne der großen Bärin“
  • „Sechse kommen durch die Welt“
  • „Das Schulgespenst“
  • „Zur See“
  • „Treffpunkt Flughafen“
  • „Bereitschaft Dr. Federau“
  • „Polizeiruf 110“
  • „Elbflorenz“
  • „Alarm für Cobra 11“
  • „Notruf Hafenkante“

Im Kinderfilm „Das Schulgespenst“ spielte Schubert beispielsweise den Sportlehrer Palisander. In „Sechse kommen durch die Welt“ war er als der Starke zu sehen.

Seine Karriere nach der Wiedervereinigung

Nach 1990 konnte Günter Schubert seine Laufbahn erfolgreich fortsetzen. Er arbeitete nun auch für westdeutsche beziehungsweise gesamtdeutsche Fernsehsender.

Zu seinen späteren Produktionen gehörten unter anderem „Elbflorenz“, „Alarm für Cobra 11“ und „Notruf Hafenkante“. Damit gehörte Schubert zu den DDR-Schauspielern, die auch nach der Wiedervereinigung regelmäßig im Fernsehen auftraten.

Günter Schubert als Synchronsprecher

Neben seiner Arbeit vor der Kamera war Günter Schubert auch als Synchronsprecher tätig.

Ein bekanntes Beispiel ist die dänische „Olsenbande“. In den DDR-Synchronfassungen des vierten und fünften Films sprach Schubert die Figur Kjeld Jensen. Damit war seine Stimme auch Zuschauern bekannt, die ihn nicht bewusst aus seinen Filmrollen kannten.

Günter Schubert: Ehefrau, Kinder und Sohn Alexander

Aus seiner Ehe mit Jutta Schubert stammen zwei Kinder: Tochter Babett und Sohn Alexander. Der 1970 in Potsdam geborene Alexander Schubert wurde später selbst Schauspieler.

Alexander Schubert ist unter anderem durch Comedy- und Fernsehproduktionen bekannt. Biografische Angaben bei Munzinger bestätigen Günter Schubert und Jutta Schubert als seine Eltern sowie Babett als seine ältere Schwester.

2004 heiratete Günter Schubert die Künstleragentin Petra Nathan. Über sein Familienleben sind darüber hinaus nur begrenzte verlässliche öffentliche Informationen verfügbar, weshalb private Details nicht spekulativ ergänzt werden sollten.

Günter Schuberts Tod und sein Vermächtnis

Günter Schubert starb am 2. Januar 2008 im Alter von 69 Jahren. Zeitgenössische Medienberichte sprachen von einer kurzen, schweren Krankheit. Eine genaue Diagnose wurde in den ersten öffentlichen Mitteilungen nicht genannt.

Auch Der Tagesspiegel würdigte ihn nach seinem Tod als bekannten Schauspieler des DDR-Fernsehens, der auch nach der Wiedervereinigung gefragt blieb.

Heute wird Günter Schubert vor allem mit Produktionen wie „Zur See“, „Polizeiruf 110“ und zahlreichen DEFA-Filmen verbunden. Seine lange Karriere zeigt, dass er sowohl humorvolle Alltagsfiguren als auch ernstere Charakterrollen überzeugend spielen konnte.

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Häufige Fragen zu Günter Schubert

Wer war Günter Schubert?

Günter Schubert war ein deutscher Schauspieler und Synchronsprecher. Bekannt wurde er vor allem durch Filme und Fernsehserien der DDR sowie durch seine Rolle als Matrose Thomas Müller in „Zur See“.

Wann wurde Günter Schubert geboren?

Günter Schubert wurde am 8. April 1938 in Weißwasser geboren.

Wie alt wurde Günter Schubert?

Er wurde 69 Jahre alt. Günter Schubert starb am 2. Januar 2008.

Wer war die Ehefrau von Günter Schubert?

Günter Schubert war zunächst mit Jutta Schubert verheiratet. Im Jahr 2004 heiratete er die Künstleragentin Petra Nathan.

Ist Alexander Schubert der Sohn von Günter Schubert?

Ja. Alexander Schubert ist der Sohn von Günter Schubert und Jutta Schubert. Er wurde ebenfalls Schauspieler und ist unter anderem aus verschiedenen deutschen Comedy- und Fernsehproduktionen bekannt.

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