Hendrik Bruch: Leben, Karriere, Familie und Tod

Ingmar Rosenwald
7 Min Read

Hendrik Bruch war ein deutscher Sänger, Komponist und Musikproduzent, der vor allem in der DDR und später auch hinter den Kulissen der deutschen Musikbranche arbeitete. Bekannt wurde er durch eigene Lieder, Fernsehauftritte und seine gemeinsame Arbeit mit Inka Bause.

Bruch wurde am 5. Dezember 1962 in Ost-Berlin geboren und starb am 12. September 2016 in Berlin. Neben seiner musikalischen Laufbahn war er zeitweise auch als Fernsehmoderator und Synchronsänger tätig.

Wer war Hendrik Bruch?

Hendrik Bruch wuchs in Ost-Berlin auf. Musik spielte schon früh eine wichtige Rolle in seinem Leben. Bevor er sie jedoch zu seinem Beruf machte, absolvierte er zunächst eine Ausbildung zum Zimmermann.

Später entschied er sich für eine professionelle musikalische Laufbahn. Laut Unterlagen des Deutschen Rundfunkarchivs war Bruch nicht nur Sänger, sondern arbeitete auch als Komponist, Produzent und Synchronsänger.

InformationAngaben
Vollständiger NameHendrik Bruch
Geboren5. Dezember 1962
GeburtsortOst-Berlin
BerufSänger, Komponist, Musikproduzent
Bekannt durchMusik, DDR-Fernsehen, „Talentebude“
EhefrauInka Bause, 1996 bis 2005
KinderEine Tochter
Gestorben12. September 2016
SterbeortBerlin

Hendrik Bruchs Ausbildung und erste Schritte als Musiker

Nach seiner Ausbildung zum Zimmermann begann Hendrik Bruch 1985 ein Studium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Dieses schloss er 1989 mit einem Staatsexamen ab.

Parallel sammelte er praktische Erfahrungen. Er sang unter anderem im Jürgen-Erbe-Chor, nahm Gesangsunterricht und trat bei Nachwuchswettbewerben auf.

Erfolg im DDR-Fernsehen

Einen wichtigen Schritt in seiner Karriere machte Bruch Ende der 1980er-Jahre. In der DDR-Fernsehsendung „Sprungbrett“ stellte er 1987 das Lied „Was ich brauche“ vor.

Auch in der Musiksendung „Bong“ war er zu sehen. Mit „Bitte wart’ auf mich“ erhielt er dort einen Silbernen Bong.

Damit gehörte Hendrik Bruch zu den jungen Musikern, die über die großen Unterhaltungssendungen des DDR-Fernsehens einem breiteren Publikum vorgestellt wurden.

Hendrik Bruchs Karriere als Sänger und Komponist

Bruch arbeitete nicht nur als Interpret. Er war auch als Komponist und später als Musikproduzent tätig.

Zu seinen bekannten Titeln aus der DDR-Zeit zählen unter anderem:

  • „Was ich brauche“
  • „Bitte wart’ auf mich“
  • „Dann schlag ich zu“
  • „Es war ein Traum“
  • „Ich geh’ durch die Nacht“

Mehrere seiner frühen Aufnahmen entstanden in Zusammenarbeit mit bekannten DDR-Musikern und Autoren. Der Komponist Arndt Bause, Vater von Inka Bause, war ebenfalls an mehreren Liedern beteiligt.

Nach der deutschen Wiedervereinigung setzte Hendrik Bruch seine musikalische Arbeit fort. In den 1990er-Jahren erschienen auch eigene Veröffentlichungen unter seinem Namen.

Neben seiner Arbeit als Sänger war Bruch später ebenfalls bei Musikproduktionen und Synchronarbeiten aktiv. Dadurch verlagerte sich ein Teil seiner Tätigkeit zunehmend hinter die Kulissen.

Hendrik Bruch und die Sendung „Talentebude“

Hendrik Bruch war nicht nur Musiker. Zwischen Ende der 1980er- und Anfang der 1990er-Jahre trat er auch als Moderator im Fernsehen auf.

Gemeinsam mit Inka Bause präsentierte er die Kindersendung „Talentebude“ im DDR-Fernsehen. In der Sendung konnten junge Menschen ihre Fähigkeiten zeigen.

Die gemeinsame Moderation machte Bruch auch außerhalb seiner eigenen Musik bekannter. Gleichzeitig war die Sendung ein wichtiger Teil seiner Verbindung zu Inka Bause, die damals bereits als Sängerin erfolgreich war.

Hendrik Bruch und Inka Bause

Hendrik Bruch und Inka Bause kannten sich bereits aus ihrer gemeinsamen Arbeit im Fernsehen. Im Juni 1996 heirateten sie.

Im selben Jahr wurde ihre gemeinsame Tochter geboren. Über ihr Familienleben wurden nur begrenzt öffentliche Informationen bekannt. Die Tochter des ehemaligen Paares hält sich weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus.

Die Ehe von Hendrik Bruch und Inka Bause endete 2005. Trotz der Trennung berichteten Medien später, dass beide weiterhin freundschaftlich miteinander verbunden waren.

Auch beruflich gab es nach der Trennung noch Berührungspunkte. Bruch arbeitete unter anderem an Musikprojekten mit, die mit Bauses musikalischer Karriere verbunden waren.

Was ist über Hendrik Bruchs Tod bekannt?

Hendrik Bruch starb am 12. September 2016 in Berlin im Alter von 53 Jahren.

Nach seinem Tod sprach Inka Bause öffentlich über die schwierigen Jahre zuvor. Sie bestätigte, dass Bruch unter schweren Depressionen gelitten hatte. Medienberichte über weitere private Einzelheiten sollten deshalb mit besonderer Vorsicht behandelt werden.

FOCUS Online berichtete im November 2016 über Aussagen von Inka Bause zum Suizid ihres früheren Ehemanns und über die Belastung für die Familie.

Bei diesem Teil seiner Biografie ist eine sachliche Darstellung besonders wichtig. Spekulationen über persönliche Gründe oder private Ereignisse, die nicht öffentlich bestätigt wurden, gehören nicht zu einer seriösen Biografie.

Wie wird Hendrik Bruch heute erinnert?

Hendrik Bruch gehörte zu einer Generation von Musikern, deren Karriere noch im DDR-Fernsehen begann und nach der Wiedervereinigung weiterging.

Sein beruflicher Weg war vielseitig. Er arbeitete als Sänger, Komponist, Produzent, Moderator und bei Synchronproduktionen. Besonders seine frühen Fernsehauftritte und die gemeinsame Moderation der „Talentebude“ mit Inka Bause bleiben mit seinem Namen verbunden.

Heute wird Hendrik Bruch häufig im Zusammenhang mit DDR-Unterhaltungsmusik und seiner früheren Ehe mit Inka Bause genannt. Seine eigene musikalische Arbeit zeigt jedoch, dass seine Karriere deutlich mehr umfasste als diese bekannte private Verbindung.

Mehr lesen: Sven Hasl: Alter, Vermögen, Familie und Karriere

Häufige Fragen zu Hendrik Bruch

Wer war Hendrik Bruch?

Hendrik Bruch war ein deutscher Sänger, Komponist und Musikproduzent. Er wurde 1962 in Ost-Berlin geboren und arbeitete außerdem als Moderator und Synchronsänger.

War Hendrik Bruch mit Inka Bause verheiratet?

Ja. Hendrik Bruch und Inka Bause heirateten 1996. Die Ehe endete 2005. Das Paar hatte eine gemeinsame Tochter.

Welche Lieder sang Hendrik Bruch?

Zu seinen bekannten Titeln gehören „Was ich brauche“, „Bitte wart’ auf mich“, „Dann schlag ich zu“ und „Es war ein Traum“.

Welche Fernsehsendung moderierte Hendrik Bruch?

Bruch moderierte gemeinsam mit Inka Bause die DDR-Kindersendung „Talentebude“. Die beiden waren dort ab Ende der 1980er-Jahre gemeinsam zu sehen.

Wann ist Hendrik Bruch gestorben?

Hendrik Bruch starb am 12. September 2016 in Berlin. Er wurde 53 Jahre alt.

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