Maria Furtwängler gehört seit vielen Jahren zu den bekannten Gesichtern des deutschen Fernsehens. Besonders eng verbunden ist ihr Name mit der „Tatort“-Kommissarin Charlotte Lindholm. Gleichzeitig hat sie einen ungewöhnlichen beruflichen Hintergrund: Bevor die Schauspielerei ihr Hauptberuf wurde, studierte sie Medizin, promovierte und arbeitete als Ärztin.
Neben Film und Fernsehen engagiert sich Furtwängler für gesellschaftliche Themen. Gemeinsam mit ihrer Tochter gründete sie eine Stiftung und unterstützt seit vielen Jahren die Arbeit von German Doctors.
Wer ist Maria Furtwängler? Alter und Herkunft
Maria Furtwängler wurde am 13. September 1966 in München geboren. Ihre Mutter Kathrin Ackermann ist Schauspielerin, ihr Vater Bernhard Furtwängler war Architekt. Sie wuchs mit zwei älteren Brüdern auf.
Schon als Kind sammelte sie erste Erfahrungen vor der Kamera. Mit sieben Jahren spielte sie in „Zum Abschied Chrysanthemen“, bei dem ihr Onkel Florian Furtwängler Regie führte. Später wurde sie durch die Fernsehserie „Die glückliche Familie“ einem größeren Publikum bekannt.
| Information | Angaben |
|---|---|
| Name | Maria Furtwängler |
| Geburtsdatum | 13. September 1966 |
| Geburtsort | München |
| Beruf | Schauspielerin, promovierte Ärztin |
| Bekannte Rolle | Charlotte Lindholm im „Tatort“ |
| Kinder | Jacob Burda und Elisabeth Furtwängler |
Von der Ärztin zur Schauspielerin
Medizinstudium und Promotion
Nach der Schule begann Maria Furtwängler ein Studium der Humanmedizin in Montpellier in Frankreich. Später setzte sie ihre medizinische Ausbildung in München fort und wurde 1996 an der Technischen Universität München promoviert. Danach arbeitete sie zeitweise als Ärztin.
Die Schauspielerei blieb jedoch ein wichtiger Teil ihres Lebens. Bereits während ihres Studiums stand Furtwängler für „Die glückliche Familie“ vor der Kamera. Schließlich konzentrierte sie sich vollständig auf ihre Arbeit als Schauspielerin.
Der Weg zum Fernsehen
Der Erfolg von „Die glückliche Familie“ machte Furtwängler Ende der 1980er-Jahre einem breiten Fernsehpublikum bekannt. Danach folgten weitere Rollen in deutschen Serien und Fernsehfilmen. Ihren dauerhaftesten Erfolg erreichte sie jedoch mit dem „Tatort“.
Maria Furtwängler im Tatort als Charlotte Lindholm
Seit 2002 spielt Maria Furtwängler die Kriminalhauptkommissarin Charlotte Lindholm. Ihr erster Fall war „Lastrumer Mischung“. Die Figur ermittelte lange in Hannover und verschiedenen Regionen Niedersachsens und gehört inzwischen seit mehr als zwei Jahrzehnten zum „Tatort“.
Auch aktuell bleibt Furtwängler der Rolle verbunden. Im Februar 2026 berichtete der NDR über Dreharbeiten zum neuen Fall „König in Gelb“. Gedreht wurde in Niedersachsen und Hamburg; die Ausstrahlung wurde für Herbst 2026 angekündigt.
Damit ist klar: Maria Furtwängler spielt weiterhin Charlotte Lindholm und bleibt ein wichtiger Teil der Krimireihe.
Filme, Serien und wichtige Erfolge
Neben dem „Tatort“ hat Maria Furtwängler in zahlreichen deutschen Fernsehproduktionen mitgewirkt. Zu ihren bekannten Arbeiten zählt neben „Die glückliche Familie“ auch der Fernsehfilm „Bis zur Wahrheit“. Für diese Produktion wurde sie beim Deutschen Fernsehpreis 2025 als beste Schauspielerin ausgezeichnet.
Furtwängler arbeitet außerdem hinter der Kamera. Beim „Tatort: Alles kommt zurück“ aus dem Jahr 2021, in dem auch Udo Lindenberg auftrat, war sie erstmals als Produzentin beteiligt.
Für ihr gesellschaftliches Engagement erhielt sie ebenfalls mehrere Ehrungen. Auf ihrer offiziellen Website werden unter anderem das Bundesverdienstkreuz und der Bayerische Verdienstorden genannt.
Maria Furtwängler privat: Hubert Burda und Kinder
Maria Furtwängler heiratete 1991 den Verleger Hubert Burda. Das Paar hat zwei gemeinsame Kinder: Jacob Burda, geboren 1990, und Elisabeth Furtwängler, geboren 1992.
Im August 2022 wurde öffentlich bekannt, dass Maria Furtwängler und Hubert Burda bereits seit einiger Zeit getrennte Wege gingen. Gleichzeitig erklärten sie, weiterhin freundschaftlich und familiär verbunden zu bleiben. Weitere Einzelheiten zu den Gründen wurden nicht öffentlich gemacht.
Elisabeth Furtwängler ist unter anderem als Musikerin aktiv und arbeitet gemeinsam mit ihrer Mutter an gesellschaftlichen Projekten. Jacob Burda ist im Medien- und Digitalbereich tätig.
MaLisa Stiftung und soziales Engagement
Einsatz für Frauen und gesellschaftliche Vielfalt
2016 gründeten Maria und Elisabeth Furtwängler gemeinsam die MaLisa Stiftung. Sie beschäftigt sich unter anderem mit Gleichberechtigung, gesellschaftlicher Vielfalt, Geschlechterbildern in den Medien sowie Klima- und Artenschutz.
Die Stiftung veröffentlicht und unterstützt auch Studien. Im Februar 2026 wurde beispielsweise eine Untersuchung zu sozialen Medien, Geschlechterbildern und Werten vorgestellt.
Maria Furtwängler und German Doctors
Auch ihre medizinische Ausbildung spielt in ihrem sozialen Engagement eine Rolle. Maria Furtwängler ist seit 1998 Präsidentin des Kuratoriums von German Doctors. Nach Angaben der Organisation war sie unter anderem für Projekte in Nairobi, Indien und auf den Philippinen vor Ort.
Ihr öffentliches Wirken verbindet damit mehrere Bereiche: Schauspiel, Medizin, Gleichstellung und soziale sowie ökologische Themen.
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Häufige Fragen zu Maria Furtwängler
Wie alt ist Maria Furtwängler?
Maria Furtwängler wurde am 13. September 1966 geboren und ist im August 2026 59 Jahre alt.
Ist Maria Furtwängler Ärztin?
Ja. Sie studierte Humanmedizin und promovierte 1996 an der Technischen Universität München. Danach arbeitete sie zeitweise als Ärztin, bevor die Schauspielerei ihr beruflicher Schwerpunkt wurde.
Ist Maria Furtwängler noch mit Hubert Burda zusammen?
Nein. Im August 2022 wurde ihre Trennung öffentlich bekannt gegeben. Über weitere private Einzelheiten liegen keine verlässlich bestätigten Informationen vor.
Wie viele Kinder hat Maria Furtwängler?
Maria Furtwängler hat mit Hubert Burda zwei Kinder: Sohn Jacob Burda und Tochter Elisabeth Furtwängler.
Spielt Maria Furtwängler noch im Tatort?
Ja. Sie spielt weiterhin Charlotte Lindholm. 2026 stand sie für neue „Tatort“-Produktionen vor der Kamera, darunter „König in Gelb“.
